Montag, 14. Juli 2008

weblin unter den Top 5 europäischen Start-ups beim TechCrunch Pitch! in London

Zum Artikel von Mike Butcher einfach auf das Bild klicken.
Zum Artikel von Mike Butcher einfach auf das Bild klicken.

Was für eine Woche! Zuerst wird weblin zum AlwaysOn 250 nominiert und dann am Donnerstag der TechCrunch Pitch! in London: Jan und Niko sind dort gewesen. weblin war eines von rund 10 Start-ups, die im Vorfeld der Veranstaltung eingeladen wurden, in nur 5 Minuten das Produkt und das Unternehmen vorzustellen. Selbst die Einladung war schon eine Ehre, darüber haben wir uns schon sehr gefreut. Wie Niko erzählte hat Jan eine der besten Präsentationen gehalten und stand den native speakern in nichts nach. Da macht sich doch bezahlt, dass Jan halb schottischer Abstammung ist.
Die Entscheidung war wohl sehr knapp, am Ende hatte WatZatSong die Nase vorn. Dennoch ging weblin unter den Top 5 europäischen startups an diesem Abend mehr als zufrieden nach Hause.
Weblin war das einzige deutsche Unternehmen, das beim TechCrunch Pitch! teilnahm. Amazee aus der Schweiz, die weltweit erste Social Collaboration Plattform machte bei ihrem 5 Minuten Vortrag ebenfalls eine sehr gute Figur, wie man hört.

Kommentare:

Frank hat gesagt…

ok, mag sein das weblin international preise gewinnt aber in deutschland geht nicht mehr viel?

Christine hat gesagt…

Der erste Teil ist richtig, der zweite nicht. Ja, international ist weblin zur Zeit zeimlich erfolgreich, und zwar nicht nur in Indien, wie manche es gerne darstellen möchten, sondern auch in den wichtigsten Märkten USA und in vielen Ländern Europas, UK, Italien, Frankreich, Spanien u.a.

In Deutschland gewinnt weblin auch weiterhin erfolgreich User und zwar von Anfang an mit steigender Tendenz. Relativ gesehen, also auf die Gesamtzahl der täglichen neuen weblin User, haben diejenigen mit deutschen Browsern nicht mehr den größten Anteil. Das ist völlig logisch und auch gut so. Wenn weiterhin die deutschen User die Mehrheit der Downloads stellen würden, müssten wir unsere Internationalisierungsstrategie überdenken. Das ist aber nicht der Fall.

Frank hat gesagt…

sorry das kommt aber in der faz ganz anders rüber...

Christine hat gesagt…

Man kann den Artikel in der FAZ sicher so deuten, wie du es tust. Ich freue mich auch über deine Offenheit, dass du mich direkt fragst.

Wenn es dich wirklich interessiert, will ich gerne noch einmal Stellung nehmen. Die FAZ hat, ebenso wie die Financial Times und das Handelsblatt eine gestande Wirtschftsredaktion. Die Journalisten sind ganz gut darin geschult, auch kritische Fragen zu stellen. Das Gespräch mit Holger Schmidt war ursprünglich auf 30-45 Minuten angesetzt wir haben uns dann aber doch 1,5 Stunden unterhalten. Eines von vielen Themen war, dass weblin 2007 sehr gut in der deutschen Presse vertreten war, 2008 aber weniger Reichweite in den deutschen Medien hatte. Das ist richtig und genau darauf bezog sich auch meine Aussage, die von der FAZ zitiert wurde. Weniger Reichweite in den deutschen Medien bedeutet aber nicht gleichzeitig weniger User. Diese Annahme ist falsch.

Wir haben die Gründe diskutiert, warum weblin 2008 in Deutschland weniger sichtbar in den offiziellen Medien war. Ein Grund ist beispielsweise, dass weblin 2007 häufig im Zusammenhang mit Second Life genannt wurde und die SL Hype - vor allem in Deutschland - abgeflacht ist. Ein weiterer Grund ist, dass viele Medien einmal über Innovationen berichten, es dann aber recht schwer wird, eine weitere gute Story zu bekommen. Auch mit neuen Features oder selbst mit Kooperationen mit bekannten Markenunternehmen, ist es letztlich eine Frage der Konkurrenz, anderer Unternehmen die auch um einen Platz in den Blättern buhlen.

Die FAZ und andere große Medien sind heiß umkämpft, vor allem im Wirtschaftsteil konkurriert man mit SAP, Microsoft, Siemens, Nokia, Telekom und vielen anderen. Aus diesem Grund ist es für jedes Start-up ein großer Erfolg, einen Erwähnung in einer der wichtigsten Tageszeitungen zu bekommen. Jeder der glaubt, man muss nur ein gutes Produkt machen und dann läuft alles wie von selbst, täuscht sich. Jede Presserwähnung, jeder Preis, jede Kooperation ist harte Arbeit.

Es ist uns auch im Vorfeld völlig klar gewesen, dass das Interview kein Kinderfasching wird, denn es ist der Job dieser Leute unangenehme Fragen zu stellen und etwaige weiche Stellen aufzudecken. Aber wir waren gut gerüstet. Weblin hat sehr gute Zahlen vorzuweisen und ist erstmals damit an die Öffentlichkeit gegangen.

Christine hat gesagt…

Falls du noch weitere Fragen oder Anmerkungen hast, beantworte ich diese gerne wieder ab Mittwoch. Es ist keine Unhöflichkeit, wenn ich nicht antworte, ich habe schlicht kein Internet in den nächsten Tagen.